Wie Basel zur Sammlung Frey kam

Wie die Käfersammlung des Konsuls Dr. h.c. Georg Frey nach Basel kam: Eine Chronik bis 2012: Erste 25 Jahre

Vorspiel: Im August 1986

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Der Sammler Dr. Georg Frey mit Käfern.

Barbara „Babette“ Frey bietet die Käfersammlung ihres 1976 verstorbenen Mannes, Konsul Dr. hc. Georg Frey mit geschätzten zwei bis drei Millionen wissenschaftlich bestimmten Käfern für 2 300 000 DMark dem Basler Naturhistorischen Museum an. Die Offerte für die in 6700 Vitrinenschubladen geborgenen Insekten gilt für sechs Monate und wird 1987 nochmals verlängert. Der Leiter der Entomologischen Abteilung des Museums, Michel Brancucci, geht auf die Suche nach Sponsoren. Mit vorerst bescheidenem Erfolg.

Juni/Juli1987

Michel Brancucci wendet sich an die Medien. Es erscheinen grössere Berichte und in der Basler Zeitung erstmals auch farbige Bilder mit Prachtskäfern aus der grössten Privatsammlung der Welt, die Basel haben könnte. Die Öffentlichkeit beginnt sich zu interessieren

Juli 1987

Von aussen wird von verschiedener Seite an Michel Brancucci die Idee getragen, das Geld für den Erwerb der Sammlung durch Aktionen und ein grosses Fest aufzubringen. Die Gründung eines Vereins wird erwogen.

Der Anfang: 21.Juli 1987

Bereits drei Wochen nach den ersten Medienberichten wird der Verein „Käfer für Basel“ gegründet. Der Vorstand ist gross, weil sich bereits auf die zu planenden Aktivitäten hin Spezialisten engagieren. Präsident wird Michel Brancucci, als Leiter der Abteilung Entomologie am Basler Museum Garant für die wissenschaftliche Betreuung der Sammlung.

Michel Brancucci

Michel Brancucci

Das Vizepräsidium übernimmt der Unternehmer Elio Tomasetti, erfahren in der perfekten Organisation grosser Feste und bald oft unterwegs in Käfer-Sachen. Die Funktion des Kassiers übernimmt der dem Naturhistorischen Museum schon über die Familie verbundene Bankier Alfred E.Sarasin. Der Direktor des Museums und weitere Mitglieder aus dem Museum, den Medien, dem Polizeidepartement machen mit. Der bekannte Basler Werber Roger Mayer entwirft das Signet. Die Gründung des Vereins wird mit einer Medienkonferenz bekannt gemacht. Michel Brancucci hat sich einige Käferschubladen in Tutzing ausgeborgt und zeigt sie in den Vitrinen einer kleinen Ausstellung im Eingang des Museums und in den Schaufenstern der Kreditanstalt (Credit Suisse) am Bankverein. Das Projekt wird greifbarer.

19. August 1987: München legt sich quer

Die Nachricht, dass in Basel ein Verein die Bürgerinnen und Bürger mobilisieren will, um das Geld für den Erwerb der Sammlung des Münchner Lodenfabrikanten Georg Frey zusammenzubringen, wird auch von der deutschen Presseagentur DPA verbreitet. Aus den Radionachrichten erfährt der Direktor der Zoologischen Staatssammlung von der Gründung in Basel. Mit einer eigenen gut besetzten Insektenabteilung ausgestattet, hatte sein Münchner Museum bereits alles vorbereitet, um die Sammlung Frey in München einzulogieren. Denn bisher war man hier davon ausgegangen, dass irgendwann mal die Sammlung nach München vergeben wird oder vergeben ist…

Die Nachrichten aus Basel schrecken auf. Man erklärt (im Irrtum befangen), die Käfer seien dem Münchner Museum vermacht worden. Um dem „Raub der Käfer“ zuvor zu kommen werden die Insekten des Lodenfabrikanten Frey kurzerhand zum „deutschen Kulturgut“ erklärt, das man grundsätzlich gar nicht ausführen dürfe. Doch davon ist, wie der von der Münchner Reaktion völlig überraschte Basler Verein bald ermitteln wird, noch keine Rede.

Erst am 19. August stellt die Generaldirektion im Namen des Freistaats Bayerns den Antrag, die Freyschen Käfer, die nur zum kleinsten Teil aus Deutschland stammen, zum Kulturgut zu erklären. Wie man in Basel rasch dazu lernt, ist damit schon mit dem Antrag eine Ausfuhr der Käfer provisorisch untersagt.

Der Verein stellt vorerst jede weitere Sammlungsaktivitäten ein. Ein bekannter Basler Advokat empfiehlt dem Vorstand, den Kollegen Dieter Schenk in München als Rechtsvertreter zu bestimmen. Der wird rasch aktiv.

14. September 1987: Der Verein klagt gegen den Freistaat Bayern

Der Verein „Käfer für Basel“ klagt gegen den Freistaat Bayern und stellt den Antrag, die Eintragung der Käfersammlung Frey in die Liste der Kulturgüter zu untersagen. Hauptargument: Es gab keinerlei Präzedenzfälle.

22. September 1987: Barbara Frey verzichtet auf Geld und schenkt Basel die Käfer

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Barbara Frey vor dem Unterzeichnen der Verträge mit dem Verein Käfer für Basel

Natürlich erfährt auch die über achtzigjährige Barbara Frey, die sich als Erbin der Sammlung (zu Recht, wie sch zeigen wird) voll verfügungsberechtigt sieht, vom Münchner Einspruch. Die Vertreter des Basler Vereins erklären der Witwe, dass sich in Basel zwar viele für die Käfer ihres Mannes hätten erwärmen lassen, allerdings wegen der Interventionen der Staatssammlung unmöglich sei, weiter Geld zu sammeln.

Barbara Frey ist not amused. Kurzerhand erklärt sie sich bereit, auf das zuerst geforderte Geld zu verzichten und dem Basler Verein die Käfer zu überlassen. Am 22. September wird öffentlich ein Leihvertrag mit Michel Brancucci und Elio Tomasetti als Vertreter des Vereins unterzeichnet, in dem Barbara Frey die Käfersammlung samt der umfangreichen und einzigartigen Bibliothek dem Basler Verein überlässt. Die Leihgeberin macht ihre Entschlossenheit ersichtlich, indem sie die Dauer des Vertrags auf dreissig Jahre festlegt. Weit über die eigene Lebenserwartung hinaus. Der Verein darf die Käfer überallhin bringen – nur nicht nach München.

Angesichts der grossen Barrieren, die man in München Barbara Freys Willen in den Weg gesetzt hatte, unterzeichnet sie zusätzlich einen Erbvertrag, der zum Zeitpunkt ihres Todes die Käfer samt Bibliothek dem Verein (und damit indirekt dem Basler Naturhistorischen Museum) vermacht. Dieser Vertrag muss allerdings geheim bleiben, denn Barbara Frey will nicht unter Druck gesetzt werden.

5. Februar 1988: Der erste Rechtsstreit beginnt – Gönner und Gönnerinnen helfen

Der Verein verliert vor dem Bayrischen Verwaltungsgerichtshof in Sachen Eintragung der Käfersammlung in die Liste der Kulturgüterliste. Die erste von mehreren Niederlagen in dieser Streit-Sache. Die Frage stellt sich, ob der Verein die zu erwartenden Kosten eines langen Rechtsstreits überhaupt tragen kann. Aber zahlreiche kleine und ein paar grosse Spenden grosszügiger Gönner und Gönnerinnen ermöglichen es, die auflaufenden Kosten bis zuletzt zu decken. Ohne diese Hilfe und Garantien einiger wohlhabender Bürger und Bürgerinnen hätte der Verein sein Recht nicht erstreiten können. Zudem helfen im Laufe der Jahre etwa die Anwälte und Notare Hug und Iselin, die Transportfirmen Danzas und Fröde arbeiten gratis, auch die damals noch sehr aktive Crossair transportiert einen Teil der Käfersammlung nach Basel. Ohne diesen Beistand hätten die Käfer Basel nie erreicht.

Fasnacht 1988: 40 mal Sujet Käfer

Der ultimative Beweis, dass ein Thema die Region wirklich bewegt, ist die Fasnacht. Das Thema Käfer und Basel gegen den Freistaat Bayern beflügelt die kreativen Talente: 40 (!) Vereine und Gruppen wählen sich „Käfer“ zum Sujet. Der Beweis dafür, dass die Käfersache die Region wirklich beschäftigt.

26. Mai 1989: Bundesrat Cotti besucht die Käfer im Museum

Bundesrat Flavio Cotti besucht auf Einladung von Vereins-Vizepräsident Elio Tomasetti die Käferausstellung im Eingangsbereich des Museums an der Augustinergasse. Der Bundesrat wird sich später auch in Bonn für eine Ausfuhrbeilligung verwenden.

8. Mai 1989: Innenminister Wolfgang Schäuble im Museum zu Gast

Auch Wolfgang Schäuble, heute Finanzminister der Regierung Merkel, besucht das Museum. Eingeladen als Kanzleramtsdirektor, aber eben neu zum Innenminister ernannt, tritt Schäuble vor der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft auf. Der Verein nutzt die Gelegenheit und zeigt dem Gast die Käfer, über deren Ausfuhr sein Ministerium zu entscheiden hätte. Schäuble zeigte sich interessiert, verwies aber auf den noch unabgeschlossenen Rechtsstreit. Seine Hände seien gebunden…

24. Januar 1991: Der Leihvertrag wird angefochten

Vor Gericht wird von Seiten der Kinder Barbara Freys Klage erhoben, nicht die Witwe Frey, sondern der älteste Sohn Herbert sei als eingesetzter Testamentsvollstrecker eigentlich berechtigt, über einen Verkauf der Käfersammlung zu verfügen. Auch dieser Streitpunkt wird vor mehreren Instanzen verhandelt und erst 1995 endgültig entschieden.

30.März 1992: Die Eintragung als Kulturgut ist definitiv

Das Bundesverwaltungsgericht in München entscheidet, dass der Eintrag der Käfersammlung Frey in die Liste der deutschen Kulturgüter rechtens ist. Damit ist eine Ausfuhr der Käfer verboten oder nur mit Bewilligung der deutschen Regierung möglich.

6. Juli 1992: Erster Entscheid zum Leihvertrag – die Hoffnung wächst

Das Oberlandesgericht München als zweitletzte Instanz sieht Barbara Frey als verfügungsberechtigt und befugt, mit dem Basler Verein einen Leihvertrag abzuschliessen. Der Verein schöpft Hoffnung.

24. Juli 1992: Barbara Frey stirbt

Barbara Frey stirbt. In Basel erfährt man nichts davon.

14. August 1992: Die Käfer wandern nach München

Das Käfermuseum auf dem Familiengelände in Tutzing wird geräumt und für einen Umbau vorbereitet, die Sammlung in die Zoologische Staatssammlung in München verbracht. Noch immer weiss man in Basel nichts davon.

26. August 1992: Verschlossene Türen in Tutzing

Michel Brancucci und der Käferspezialist Hartmut Wesniak, der zeitweise in Tutzing im Auftrag des Vereins die Sammlung betreute, möchten das Käfermuseum besuchen. Doch die Schlüssel, die dem Verein überlassen worden waren, passen nicht mehr. Erst jetzt stellt sich heraus, dass Barbara Frey nicht mehr lebt.

24. November 92: Der Erbvertrag wird präsentiert

Der Verein „Käfer für Basel“ präsentiert den Erbvertrag und klagt auf Herausgabe der Käfer.

7. März 1993: Leihvertrag ist gültig

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe lehnt eine Revision des Urteils über die Gültigkeit des Leihvertrags ab.

4. Juni 1993: Der Erbvertrag – Streit um Unterschriften

Der Streit dreht sich jetzt neu um den Erbvertrag. Die Echtheit der Unterschriften von Barbara Frey wird angezweifelt.

9. November 93: Graphologisches Gutachten wird bestellt

Das Landgericht München II urteilt in Sachen Übereignung der Käfer zu Gunsten des Basler Vereins. Ein graphologisches Gutachten wird bestellt.

5. Juli 1994: Alles echt

Die Gutachterin kommt zum Schluss, dass die Unterschriften echt sind. Der Verein ist seinen Käfern ganz nahe.

3. August 1994: Letzte Gegenbewegung

Die Kläger reichen nochmals einen Antrag auf Revision ein.

17. Mai 1995: Revision abgelehnt – die Käfer gehören dem Verein „Käfer für Basel“

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshof nimmt die „Sprungrevision“ nicht an. Damit wird der Verein „Käfer für Basel“ rechtmässiger Besitzer der gegen den Willen der Erblasserin in München verwahrten Sammlung. Eine Ausfuhr ist zwar weiterhin untersagt. In Bonn werden aber jetzt die längst gestellten, aber wegen offener Rechtsfragen nicht behandelten Anträge aktuell, eine Ausfuhr ins Basler Museum zu bewilligen. Der Verein erwägt bereits die Variante, in der unmittelbaren Nachbarschaft Basels auf deutschem Boden eine Käfer-Dépendance für das Museum zu suchen. Denn auch in München will man jetzt die Käfer loswerden.

13. Juli 1995: Die Käfer kommen Basel nahe – Weil bietet Gastrecht

Die Nachbarn in Weil kommen zur Hilfe. Der engagierte Leiter des Kulturamts der Stadt, Tonio Passlick, stellt Räume – eigentlich ganze Stockwerke – im städtischen „Museum am Lindenplatz“ zur Verfügung. Die Basler Speditionsfirma Danzas übernimmt gratis den Transport in drei Lastwagenzügen. Am 13. Juli 1995 treffen die Kisten mit Käfern und Käferbüchern in Weil ein und werden dort in zwei Stockwerke einlogiert, Kisten stapeln sich. Im Parterre wird eine Ausstellung über Farben und Formen der Käfer für die Bevölkerung eröffnet.

1. Oktober 1997: Stiftung gegründet – Ausfuhr genehmigt

Der Verein verhandelt mit Bonn um eine Ausfuhrgenehmigung. Nur wenn die Sammlung wieder frei aufgestellt und zugänglich ist, kann sie auch wissenschaftlich genutzt werden. Es wird vereinbart, eine Stiftung zu gründen, in die der Verein „seine“ Käfer einbringt. Der Anwalt und Notar Felix Iselin organisiert die Stiftungsgründung. Im Stiftungsrat sollen das Museum, der Verein und ein Vertreter oder eine Vertreterin der deutschen Regierung sowie ein Mitglied der Familie Frey sitzen. Mit dem einstigen Gegner Herbert Frey ist man jetzt versöhnt. Das Paket überzeugt: Am 1. Oktober 1997 erteilt das zuständige deutsche Ministerium die Ausfuhrgenehmigung. Die Basler Regierung erklärt sich zur Annahme der Sammlung bereit.

24. Oktober 1997, 10 Uhr 30: Die Käfer sind endlich auf dem Münsterhügel

Zehn Jahre nach seiner Gründung sieht sich der Verein an seinem in Artikel 3 seiner Statuten festgelegten Ziel: Die Käfer ins Museum an der Augustinergasse zu bringen. Am 24. Oktober fahren die Lastwagen der Firma Fröde, die den Transport gratis übernommen hat, die Käfer über den Münsterplatz und werden von einer Pfeifergruppe der „Rootsheere“ in Käfer-Kostümen der Fasnacht 1988 angeführt. Die Vitrinenschubladen kommen in vorbereitete Regale. Die Bibliothek bleibt vorerst in Kartons.

November 1997: Der Verein mit neuem Artikel 3

Der Verein „Käfer für Basel“ ändert seine Zweckbestimmung. Neu will Artikel 3, dass der Verein alles in seinen Möglichkeiten Stehende tun soll, um die Sammlung Frey im Museum zu unterstützen. Darum leistet er einen namhaften Beitrag zu den Kosten der Inventarisierung.

1998-2012: Inventar erledigt, Räume perfektioniert, Bibliothek erschlossen

Der Kanton Basel-Stadt und das Basler Naturhistorische Museum haben sich im Rahmen der Stiftungserrichtung verpflichtet hat, die Sammlung Frey mit einer Fachperson zu betreuen. Eva Sprecher übernimmt als Kuratorin die ebenfalls gestellte Aufgabe, mit Hilfskräften die Insekten zu inventarisieren. Zu den Kosten trägt der Kanton erheblich bei. Jahr um Jahr kommt man vorwärts. Neben den Regalen werden Arbeitsplätze für besuchende Käferforscherinnen und -forscher eingerichtet. Das Ganze wird staubsicher gemacht und die Fenster mit UV-Filtern ausgerüstet.

Die Bibliothek findet eine Heimat im Institut für Natur, Landschaft und Umwelt (NLU) in der St. Johanns-Vorstadt. Die Bestände werden von den Fachleuten der Universitätsbibliothek erfasst und sind über den Katalog erschlossen. Der Zutritt zu den zum Teil unersetzlichen Beständen ist überwacht.

Die Inventarisierung kommt 2010 zu einem guten Ende. Kuratorin Eva Sprecher kann nun mit genauen Zahlen aufwarten. 120 215 unterscheidbare taxonomische Einheiten oder Taxa sind in den 6700 glasbedeckten Vitrinenschubladen. Käfer aus 11 477 Gattungen zählen zu 97 744 Arten und 8028 Unterarten. Von 20 034 Käferarten sind in der Sammlung jene Tiere als „Typen“ enthalten, anhand derer die erste Beschreibung möglich wurde. 16 440 Einträge in der Datenbank betreffen allein die Blattkäfer, zu denen auch der Siebendupf unter den Marienkäfern zählt. Es folgen Blatthorn-, Bock-, Schwarz-, Rüssel- und Laufkäfer mit immer je über 10 000 Taxa. Die kostbaren Prachtskäfer, die ihren Namen wohl verdienen, bringen es auf immerhin stolze 4506 Einträge. Nur wieviele einzelne Käfer da sitzen bleibt offen, weil das Zählen keinen Sinn machte.

7. September 2012: Der Verein feiert 25 Jahre

Mit einem überraschend und überwältigend besuchen Anlass in der Aula des Naturhsitorischen Museums feierte der Verein am 7. September ab 17 Uhr 30 sein 25jähriges Bestehen, um wieder einmal auf die dem Museum geschenkte, unvergleichliche aufbewahrte Käfer- und Insektensammlung hinzuweisen und damit auch die Notwendigkeit einer ausreichenden wissenschaftlichen Betreuung zu unterstreichen.

Der Schweizer Käferfilmer Prof. Urs Wyss aus Kiel zeigte sensationelle Aufnahmen von Haselnussbohrern und Marienkäfern. Wolfgang Schiller aus Grenzach, ein leidenschaftlicher Amateur-Käferforscher, erklärte, wozu eine Käfersammlung nützlich und notwendig ist. Im Entrée werden Kunstdrucke mit den berühmten Käferbildern des verstorbenen Basler Malers Max Heuberger gezeigt, die er dem Verein zum Verkauf zugunsten der Käfer vermacht hatte. Auch lebende Käfer wurden gezeigt. Bei einem Apero feierten Käferfans und der Abend endete vergnügt. Eine Genugtuung auch für Michel Brancucci, den Präsidenten der ersten Stunde. Obwohl sterbenskrank, war er aus dem Universitätsspital ins Museum gekommen, um das Jubiläum mitzufeiern. Wenige Wochen später erlag er seinem Leiden.

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