Die armen Käfer in Zeiten von Corona

Auch in angesehenen Zeitungen wie der „BZ Basel“ werden Käfer diskriminert und mit Viren in einen Topf geworfen

„Das isch wäge-n-em Käferli“ sagte mein Enkel (5), als er begründen wollte, warum er seinen Kindergartenkollegen Vigo nur von Ferne sehen darf (vor der Kochschen Lockerung). Oder warum er seinen Grossvater schon gefühlte Monate lang nicht mehr physisch gesehen, geschweige denn umarmt hat. Was bringt’s, wenn ich dann sage, dass das Corona-Virus keine Beine hat, nicht fliegt und auch nichts essen muss, wie unsere Käfer. Sondern ein Stück Bauplan in bespickter Hülle ist, die mal hierhin mal hierher getrieben, geblasen und geschwemmt wird. Und erst noch extrem winzig ist, wie – trotz allem – kein Käfer sein kann. Und doch mahn ich dann, dass Käfer mit Corona gar nichts zu tun haben, und nichts dafür können, dass wir uns gerade nicht umarmen dürfen. Musste ja auch mal gesagt werden.

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