Die erste Führung am 20. August

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Zwar war es nicht einfach zu finden, das Käferlager im SpenglerPark. Das nächste Mal wird es Wegweiser geben. Aber der Zuspruch war gross. Zwei beachtliche Gruppen wurden durch die Käfersammlung des Naturhistorischen Museums im SpenglerPark geführt. Matthias Borer erklärte, wie man Käfer sammelt und präpariert, was man von ihnen lernen kann, wie man heute auch aus einem einfachen Schienbein genug Erbmaterial DNA gewinnen kann, um daraus auf VaterVerwandschaften zu schliessen. Er beschrieb die  Bedeutung der Sammlung, erzählte vom Sammler Georg Frey und zeigte die Instrumente, mit denen man Käfer präpariert und untersucht.

Derweil zeigte Eva Sprecher in der Sammlung Frey Kästen von schönen und gut getarnten grossen Harlekinkäfern, nach Art deco aussehenden Mormolyce Laufkäfern  und schnellen Sandlaufkäfern, deren Larven sich gut tarnen und sich in eine Röhre knicken, um dann zu plötzlich zuzupacken, wenn eine Ameise das Pech hat, zu nahe zu kommen. Gezeigt wurden auch Schildkäfer, die sich wie Schildkröten unter einen Panzer zurückziehen können, oder Wüstenkäfer, die ganz weiss sind und Nebel zu trinken verstehen. Dazu haben sie Rillen am Körper. Stellen sie sich richtig auf, läuft ihnen das Kondenswasser direkt in den Mund.

Erzählt wurde von Marienkäfern, Kartoffelkäfern, schnellen Sandlaufkäfern, die sich gut tarnen und sich in eine Röhre knicken, um sich schnell eine Ameise zu schnappen, wenn die den Fehler begeht, nahe vorbei zu kommen. In der Hirschkäfersammlung hat es auch einen oder eine, der oder die halb Weib halb Mann ist, was an den Scheren zu erkennen ist. Tausende von Vitrinen lagern da, mit Tieren, die man bestimmt, angeschrieben und mit ihrem Fundort eingeordnet hat. Dass man da ganz klein schreiben muss, versteht sich von selbst. Meistens macht man das heute mit Computer, doch der wissenschaftliche Zeichner Armin Coray, der auch für die Käferforschenden arbeitet, kann das noch von Hand. Im Flug ging die Zeit um und mehr als dreissig Besucherinnen und Besucher gingen belehrt nach hause. Nächsten Mittwoch, dem 26. August ist die nächste Führung, am 9. und 10. September noch Nummer drei und vier. Alle mit neuen Themen, wie hier angezeigt.

Hier noch ein paar Bilder vom Auftakt:

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Matthias Borer zeigt Instrumente und Köferboxen.

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Das Schaulager als Nachbar in Sicht.

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Die Entomologica basiliensis mit Berichten zum Laos-Projekt

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Und dann an aufgerissenen Rachen…

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…gestreiften Kollegen…

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…und schön Gehörnten vorbei zu den Käfern.

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Schachteln um Schachteln mit…

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komplizierten Namen und schönen Verwandten, wie diesem hier:

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Eva Sprecher zeigt Vitrine….

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um Vitrine.

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Das Interesse ist gross.

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Diversität in Laos, von Michel Brancucci noch eingefangen

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Nebenan arbeitet ein Gastwissenschafter am Stereoskop.

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Mit Georg Frey in der kostbaren Biblioth

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